null eins zwei drei gaestebuch
nur wegen der nostalgie:

(ich hab laut gelacht)

Bandgeschichte
"Ich erinnere mich noch an die Gründung unserer Band als wäre es gestern gewesen:

Unsere Band gründete sich am 03.10.05 um 7 Uhr morgens, als Sabrina, Nora, Charlotte, Benny, Camilla und ich (Marie) gerade dabei waren bei einem Bier den Abend, oder besser gesagt die vorhergegangene Nacht und den anbrechenden Morgen in der Batschkapp und im Elfer zu reflektieren
(Camilla reflektierte nicht besonders viel, sie schlief ein und hat auch deshalb keine große Rolle im Laufe der Geschichte).
Schon im Laufe des Abends hatten uns mehrer ( zum Teil weniger, zum Teil sehr betrunkene) Bandtypen von Good Heart Boutique und den Twiggys angelabert, die uns währen des Gesprächs den Vorschlag machten, selbst eine Band zu gründen. (Nicht das der Gedanke nicht schon vorher da gewesen war, Mitglied einer Band zu werden, siehe Maries verzweifelter Versuch in der Big Band).
Also beschlossen wir „Betrashed“ zu gründen, obwohl Charlotte und Sabrina kein Instrument und ich nur anfängermäßig Schlagzeug spielen konnte, aber eine Abstimmung entschied, dass ich nicht die Drummerin der Band werden würde, weil das angeblich nicht zu mir passt, stattdessen sollte ich Bass, Sabrina Schlagzeug und Charlotte Gitarre spielen. (Völlige willkürliche Auswahl der Musikinstrumente, wir waren halt alle schon etwas fertig).

Bald darauf hatten wir unsere erste Probe mit Unterstützung der Sängerin der Twiggy Killers und dem Drummer der Monochords, in deren Proberaum. Spätestens jetzt war uns klar, dass wir die Sache durchziehen wollten. Nach kurzem Üben kriegten wir den Song „Teenager in Love“ halbwegs hin.
(Nunja, keine besonders schwierige Leistung, aber doch mitunter eine der besten Proben des darauf folgenden Jahres.)
Sabrina und ich trafen uns jede Woche, um Schlagzeug zu spielen bzw. wir übten halblegal in der verlassenen Aula, manchmal mit Pablo am Klavier und einer herumhüpfenden Denise.
Sabrina schaffte es ihre Eltern dazu zu bringen ihr ein geiles Schlagzeug zu kaufen. Kurz darauf bekam ich meinen Bass, hatte aber keinen Plan, wie ich spielen sollte, meine Mutter meinte sie hätte einfach auf gut Glück einen bestellt und ich machte mir ziemlich Sorgen, ich wollte keine Beziehung zu einem hässlichen Musikinstrument.
Er war schwarz und ich verliebte mich sofort.
Auf einem Musikworkshopwochenende, an dem nur Sabs und ich teilnahmen, erhielt mein Bass den Namen Olaf.
Eigentlich war vorgesehen, dass Charlotte zu Weihnachten eine E-Gitarre bekommen sollte, die wir sogar schon ausgesucht hatten, aber sie beschloss, sie sei einfach ein zu nettes Mädchen, um in einer Punkband zu spielen und sie beschloss auf Islandpferde umzusteigen. (Kurze Zeit später war ihr Heavy Metal und Wodka-Phase, aber das passt nicht hierher).

Tja, so stand unsere tolle Band ohne Gitarre da. Alle Versuche unsere Freunde zum Gitarrenspielen zu überreden (bitten, betteln, drohen und Folter) schlugen fehl. Nach kurzer Zeit fanden wir eine Gitarristin, die wir für qualifiziert genug hielten (sie konnte nix und hatte ihre eigene E-Gitarre, das allein zeichnete sie schon aus).
Allerdings kam es zu Spannungen zwischen bestimmten Personen und so versteigerte sie ihre Gitarre bald danach bei Ebay, ohne ein einziges Mal zusammen mit uns geprobt zu haben.
Die Bääänd fiel in ein tiefes Loch der Depression und des Gammelns. Alles was wir taten, war einmal die Woche bissi Schlagzeug üben, ich spielte irgendwas auf dem Bass, was halt gut klang.
Nicht gerade der Bestzustand der besten Punkband aller Zeiten. (nach den Ärzten, versteht sich von selbst!)
Ständig dem Spott der Masse ausgesetzt (vor allem schwachsinnigen wir-sind-so-toll-wir-covern-metallica-und-haben-keinen-Schlagzeuger-Möchtegern-Metallleuten) suchten wir fieberhaft einen Ausweg, ich beschloss mir professionelle Hilfe zu suchen und ging nun einmal pro Woche zu einem haarigen, aber trotzdem netten Musiklehrer.
Aber ich konnte mit der Theorie nicht sonderlich viel anfangen.
Eines Nachmittags im Mai fragte ich spontan Denise, nachdem sie einen Anfall hatte und lauthals Pink sang, ob sie denn nicht Lust hätte unsere Sängerin zu werden.
Sie erwiderte sie sei nicht so gut, ich meinte, dass macht nix wir auch nicht. Wir sahen uns an und lachten.
Denise war dabei und die Bäänd wurde umgetauft in: NICHT-SO-GUT! Aber unsere erste Probe verlief nicht ohne Spannungen, eine Person war ziemlich beleidigt, dass man sie im Keller vergessen hatte und ich hatte einen graden Pony, aber Musik kam nicht wirklich raus.
Wir entschlossen uns zunächst zu covern, um überhaupt irgendetwas auf die Reihe zu kriegen, die Wahl fiel auf „Rock..n..roll queen“, (dieses Subwaysstück veranlasste wenige Monate später jemanden zu einem ultrakitschigen luschihaften Kompliment *g*).
Aber dann kam die Offenbarung als ich mit Danni nach hause ging, ich wusste zwar schon, dass sie in einer Bääänd singt, aber ich wusste nicht, dass sie zusätzlich auch Gitarre spielt (und das schon ganzschön gut, was eigentlich ja gar nicht passt, aber wir konnten darüber hinweg sehen).
Sie willigt ein und die Bääänd erlebte ihr Comeback. Zu Proben kam es allerdings erst nach den Sommerferien, dafür streng disziplinarisch und jede Woche bei Sabs im Keller, in dem inzwischen noch Dannis und mein Verstärker stehen und außerdem der COOLschrank, den darf man nicht vergessen.
Bei einer solchen ehrgeizigen und völlig humorlosen Probe entstand unser erster eigener Song „coloured fodder“,(übersetzt etwa: buntes Hundefutter) ein Lied, dass sich laut Pablo anhört, als währen wir alle auf einem LSD-Tripp gewesen.
Kurz darauf schrieb Denise die gefühlvolle Ballade „when the moon is high“ eine Hommage an die WM-Zeit, zu dem Danni die Riffs schreibt, ich die Drumms, wir zusammen die Basslinien und Sabs manchmal zur Erheiterung einen kleinen Tusch spielt.
Da stehen wir also, eine kleine Bääänd voller Ambitionen und Ziele (aber keine Ideale, weil laut unseres Sozilehrers sind Idealisten Menschen die in Hochhäuser fliegen)
Und wir werden sehen was die Zukunft bring.
Wir haben schon ein spukendes Studio und eine Plattenfirma, alles was wir brauchen sind ein paar Songs.....
Aber ich bin durchaus optimistisch!"
13.1.09 16:10
 


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